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Die Botschaft aus der Kommode. Landhausstil Möbel.

Landgut Wieck. August 1893.

  

Draußen in den frisch aufgeschichteten Heuhaufen, da würden sich wie immer alle verstecken und der blöde Lord, wie Ander den Grafensohn verächtlich in Gedanken nannte, würde nach dem Sieg wieder sein gemeines Regiment über die anderen Kindern des Hofes führen und die Mutprobe bestimmen. Aber dieses Mal würde Ander gewinnen und Hieronymus Otto leiden lassen.

Vorbei an der Küche und der Magd, hatte er sich die alte knarzende Holztreppe hinauf in das verbotene zweite Obergeschoss des alten Landgutes geschlichen. Hier oben war er noch nie gewesen und er war sich sicher, auch der drei Jahre ältere Hieronymus würde sich hier nicht hochtrauen. Ander schaute sich um, sich langsam vorantastend, jede Bohle vorsichtig mit leichtem Fuß testend. Es war warm und staubig, die Spinnweben  waren zu dicken Staubfäden, die von der Decke hingen, zusammengewachsen.

Eine Diele ächzte plötzlich laut auf, Ander erschrak, stolperte einen Schritt zurück und prallte gegen einen alten Besenstiel, der an die Wand neben einem alten Fenster gelehnt war. Als der hölzerne Stil mit Gepolter umfiel, riss er ein verdrecktes Stück Stoff vom Fenstersims mit sich. 


Als der Staub sich langsam legte und Ander sich traute die Augen wieder zu öffnen, sah er, wie vom Fenster durch den sich absenkenden Staub ein buntes Licht quer durch den Raum auf ein Stück Wand unter der Dachschräge fiel. Er schlich sich näher an die Wand und erkannte in der farbigen Projektion eine braunköpfige Figur im roten Gewand mit ausgestreckter Hand, welche auf einen beinahe unsichtbaren Schlitz im Holz der Wand endete. Ander zog sein Taschenmesser und hebelte im Schlitz herum. Eine Klappe sprang auf und ein Türknauf offenbarte sich, tief im Holz eingelassen. Ander drehte daran und eine kleine Tür öffnete sich unvermittelt in der Wand. Er hielt inne, atmete kurz ein und aus und kroch dann hindurch. 


Was für ein Anblick. Ein großer Saal öffnete sich vor ihm, ausreichend beleuchtet von kleinen Dachluken, welche alle, gleich den Fenstern einer Kirche, bunt und mit Figuren bemalt waren.
Es standen Unmengen an geheimnisvollen Dingen im Saal. Ein Anker, eine große bronzene Glocke, Seile, Fahnen, Wimpel, Schwerter, Fässer, Stühle und noch allerlei andere, sonderbare Dinge.


Und hinten an der Wand unter einem großen Wandteppich stand eine Kommode ... 


tbc.

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